….. „Die Menschheit wird sich in den nächsten 400 Jahren abschaffen !“…..Sicher !!! Kapitel 1

Wolfgang Korsus

Dipl.Ing. NT ,  Astrophysiker

Klingenberg 40

25451 Quickborn

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IVorwort

Geehrter Herr Prof. Xxxxxxx : Ich erlaube mir ein kleines VORWORT zu benutzen bevor ich mich auf den eigentlich zutreffenden Titel meiner Ausführungen stürze! Den Titel habe ich bei einem meiner Gespräche mit Sir Roger Penrose so nebenbei erwähnt, er fand ihn außerordentlich passend u. folgerichtig, er bat mich die ersten Beiträge zuzusenden.

„Sir Roger Penrose ist ein britischer Mathematiker und theoretischer Physiker.

Hauptforschungsgebiete von Penrose sind die mathematische Physik und die Kosmologie, seine Arbeiten auf diesen Gebieten sind hoch geachtet.“  Er erhielt 2020 den Physik Nobelpreis mit zwei anderen.“ –  Von Schwarzen Löchern zum menschlichen Bewusstsein – Physiknobelpreisträger Roger Penrose

               

Die Menschheit wird sich in den nächsten 400 Jahren abschaffen !“

Gehe ich mal etwas mehr ins Detail — mir fallen da so einige selbst erlebete Vorkommnisse ein wie, überfüllte Busse, Straßenbahnen und heutzutage auch schon Eisenbahnzüge. Meine Kehle wird immer ganz trocken, ich beginne jedesmal zu stark nachzudenken.

Hoffnungslos viele Menschen, auf dem Globus wird es immer enger: Im November 2022 hat die Weltbevölkerung die Marke von acht Milliarden Menschen überschritten. Es ist fast unmöglich stets einen genauen Überblick über Geburten und Todesfälle auf der ganzen Welt zu haben, aber die UN hat vorsorglich schon diesen Stichtag auf den 15. November 2022 festgelegt.  

Ob das weltweite Bevölkerungswachstum sich irgendwann verlangsamt oder gar zum Halten kommt, dazu gibt es unterschiedliche Befunde: In den 2080er-Jahren könnten es nach Prognosen der Vereinten Nationen (UN) etwa 10,4 Milliarden Menschen auf der Erde sein. Jedoch hier liegen noch verschiedene Prognosen vor, doch davon möchte ich bei diesem folgenden Artikeln insgesamt Abstand nehmen. Bleibe ich also fern dieser unendlichen vielen wissenschaftlich begründeten Voraussagen dieser künftigen Entwicklung oder sogar künftigen Zustände !

Ich lege dann mal mit meinen Gedanken etwas anderes los…….oh Ja, die Erde hat Mensch–und wie! Mehr als acht Milliarden von uns tummeln sich auf ihrer Oberfläche und tun das, was uns offenbar von der Evolution in die Wiege gelegt wurde: Wir verändern diese, ich sage mal sehr nachdenklich…..unsere Welt, weil wir meinen es einfach mehr oder weniger unbedenklich machen können. Inzwischen hat dieser globale, kollektive Veränderungsprozess eine wirklich sagenhafte Intensität und auch räumliche Dimension erreicht, dass man bereits ein Erdzeitalter nach uns !!! benennt. …

                             ….es ist >Das ANTHROPOZÄN<

Ich schaue an Grausamkeit denkend in ferne Zukunft voraus und sage, man wird irgendwann unsere Spuren schon im Erdboden nachweisen können. Da bin ich sicher…..Die Erdwissenschaftler der Zukunft werden dann konstatieren: Offenbar gab es einmal Lebewesen, die die Materie der Erde äußerst effizient verändern konnten denn sie schufen sogar mengenweise künstliche Stoffe, die nicht mehr zerfielen. Sie „fummelten“ an großen Mengen radioaktiven Materialien herum und ganz nebenbei bemerkt, sie beuteten die schon stark reduzierten Rohstofflager der Erde Tag für Tag fast vollständig aus. Die Atmosphäre wurde unaufhörlich mit großen Mengen an Kohlendioxid und Methan angereichert, offenbar durch die Verbrennung von solchen Stoffen wie Stein- und Braun-Kohle, Öl und Gas. Und sie zerstörten ergänzend durch ihre globalen Aktivitäten zu Wasser, zu Lande und in der Luft die notwendige für uns Menschen biologische Vielfalt. Flora und Fauna wurden genauso dezimiert wie die Fruchtbarkeit unserer Böden.

Ein ehrenwerter Kollege erwähnte mal in einem privaten Gespräch mit mir, recht stark schmunzelnd : „Vielleicht werden die Forscher der Zukunft auch einzelne Objekte finden, die darauf hindeuten, dass in Mitteleuropa verschiedene Gruppierungen existiert haben müssen, eventuell religiöse oder wirtschaftliche Vereinigungen, deren mystische Gemeinsamkeit in der Verwendung von Plastiktüten bestand.“

Mein Einwand ; dass die Namen der „Götter“ zumeist nur vier Buchstaben hatten:  LIDL IKEA, ALDI, Walmart oder Amazon. Gerade die Fundorte dieser Plastiktüten lassen auf eine großräumig ausgebaute Infrastruktur schließen. Gewaltige Straßennetze aus Asphalt und riesige Gebäudekomplexe aus Beton wurden vielleicht als wirtschaftliche Tempelanlagen“ genutzt, um den wichtigsten „Göttern“ dieser Zeit zu huldigen:

Da fallen mir plötzlich die noch folgenden Namen der „Gotter“ ein , sie hießen bestimmt

                                                      „Wachstum und Gewinn.“

               

Ich verbessere mich !

Diese sind es schon immer gewesen         ,,…KONSUM und WACHSTUM.“ …..

Ja, richtig !

Das alles wird sich sicherlich erschließen aus den Funden an elektronisch gespeicherten Informationen. Weiter……..der Planet wurde nachweisbar damals offenbar täglich von hunderttausenden Flugzeugen umflogen und seine Meere von Kreuzfahrtschiffen und Containerriesen befahren und verdreckt, dies konnte dann durch Ausgrabungen von Hafenanlagen und Wracks ebenfalls nachgewiesen werden. Und natürlich werden in den Eisbohrkernen der Zukunft–so es denn überhaupt noch Eis auf der Erde gibt–die Konzentrationen der Treibhausgase nachgewiesen werden. In den ehemaligen Ballungszentren wird man auf die damalige Technologie stoßen, auf Schienen, Waggons und Lokomotiven und vielleicht auf alte Zeitungen. Darin wird zu lesen sein, dass es in einem Land namens Deutschland natürlich kein Tempolimit auf den Autobahnen geben soll. Eine Schlagzeile verkündet sicher in normalen Werbezeitungen : Freie Fahrt für freie Bürger. Neben diesem Artikel prangt eine Werbeanzeige für eine der vielen Prämium-Limousinen mit mehr als 380 PS. Darunter die Zeile „Vorsprung durch Technik“. Es ist mir gut vorstellbar, das die Menschen der Zukunft sofort mt ihrem Kopf schütteln werden und gedankenversunken murmeln: Was müssen das wohl für „Verrückte“ gewesen sein – damals. Aber alles unheimlich.., das ist nur ein Hirngespinst. WIR ……sind schließlich kluge, aufgeklärte Europäer und wissen, was zu tun ist. Wir werden das Kind schon schaukeln……selbstverständlich mache ich nach diesen, für viele lesende Erdenbürger spekulativen Aussagen weiter, mit dem

Kapitel 1

                      

verdammt ……. „Die Welt ist ja schon da“

JA,…DIE WELT IST HALT SCHON DA :

Jetzt mal recht lapidar gesprochen, unsere Geburt, ist ein sehr interessantes Ereignis. Es konfrontiert uns mit unserer größten Herausforderung: nur eben, mit der Welt, denn die ist bereits da; Milliarden Jahre. Aber gerade msie macht uns sofort Schwierigkeiten. Ich spreche hier bestimmt nicht nur aus eigener Erfahrung ! Denn das Wort „sofort“ stimmt bei der folgenden Betrachtung nicht ganz, denn erst einmal umsorgen uns  meistens die Eltern und Großeltern, sie pflegen und behüten uns oft gemeinsam. ……und das meistens nicht wenig. Aber dann, wenn wir in die Welt selbst hinausgehen; meist sehr zögerlich und wenn es nur die allerersten kleinen Schrittchen sind – arbeitet die Welt sofort unserem Streben entgegen. Wir widerstreben quasi der Welt, und die Welt widerstrebt uns. Es betrifft uns offensichtlich das Thema Gleichgewicht und Schwerkraft und es klingt wie eine anklagende Bemerkung, von mir……..Deshalb fangen wir sofort an, sie , die Welt zu verändern. Erst sind es nur zaghafte Versuche dann schreiten wir zur sichtbaren und spürbaren Tat. Wir wollen lieber, dass die Dinge sich so verhalten, wie wir es gerne hätten. Schon ein kleines Kind wird stinksauer, wenn nicht alles so läuft, wie es das will. Und dieses Verhalten praktizieren wir überwiegend fortan bis zu unserem letzten Atemzug. Diesen gibt es wie bekannt ohne Ausnahmen seit die Menschheit existiert.

Wenn irgendetwas auf der Welt nicht in unserem Sinne funktioniert, wird das halt geändert. Tausendfach getan; schon vor ca. 500.000 Jahren hat die damalige „Minni- Menschheit“ begonnen, die Welt zu verändern – und sie tut es sehr eigengefällig auch regelmäßig bis heute noch. Alles, was wir anstellen, planen und vollziehen dient dazu, „UNSER“ Überleben zu sichern. Das nenne ich ganz einfach Kultur, das ist leider eine völlig ernst zu nehmende Kultivierung der Natur, das tatsächlich originäre, eigenständige Werk des Menschen. So was wie uns hat dieser Himmelskörper 3, der Planet Erde noch nicht erlebt –und was für einen vom Menschen verursachten Dreck hat er nicht schon alles erlebt!

Diese Spezies ist wirklich einzigartig. Aber wie konnte es dazu kommen? Wie hat das angefangen, dass die Menschen nicht nur ihre direkte Umwelt beeinflussten, sondern sich weiter um den gesamten Globus herum ausbreiteten. Dabei hinterließen sie nicht nur ihre Fußstapfen und andere Spuren, sie verwandelten diese Gebiete sogar so sehr, dass wir uns heute fragen müssen: War es nicht zu viel des Guten?

Bei der Beantwortung dieser Fragen werden wir sehen, dass bei allem, was Menschen in Bezug auf ihren Lebensraum taten und noch stetig tun, immer eine gewisse Zweckrationalität dahintersteht. Wir haben „scheinbar“ nie unsinnig gehandelt, weder in globalen Zusammenhängen noch im lokalen Bereich. Immer gab es gute Gründe, etwas zu tun und etwas anderes zu lassen. Und um diese Gründe wird es mir bei meiner Betrachtung hier gehen.

Also: Fangen wir ganz, ganz von vorn an … nein, ich werde mich hüten, deshalb sage ich, besser nicht. Ich fange anders an, nicht so, wie Sie, lieber Leser es vielleicht erwarten. Viele Aktuelle, sehr stark geprägt von den physikalischen Weisheiten fangen doch immer mit dem Urknall ???“ an. Nein, ich hasse solche allgemeinen und ein bisschen falsche Anfänge, so wird es bei mir nicht sein. Ich stelle Euch,  den Lesern einfach mal eine simple Frage:

Mit welchem „Instrument“ arbeiten wir Menschen eigentlich bevorzugt?

Ich neige dazu euch einfach mal eine kleine Hilfestellung zu geben: Es ist ein „Instrument“, besser noch ein biologisches Gerät, es arbeitet trotz einer allgemeinen Bevorzugung fast überall viel zu wenig und kommt allgemein zu wenig zu seinem „Hochleistungsfähigen“ gemäßen Einsatz.

Das wunderbare Ding, das wir aus sehr guten Gründen am weitesten entfernt vom Boden bei uns tragen, ist –  jawohl, kaum zu glauben, das GEHIRN. Es wäre ja geradezu hirnrissig, diese  CPU (die zentrale Prozessoren-Einheit) über den Boden zu schleifen und sie dabei allerlei Verletzungsrisiko auszusetzen. Dieser kognitive Apparat – (Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern, Denken und Wissen in Zusammenhang stehen)  – am luftigen Ende unseres Körpers verfügt über die Möglichkeit, sich Gedanken zu machen. Nicht nur hirnrissige Spinnereien und wirre Träume, sondern zweckorientierte Gedanken, also sogar virtuelle Planspiele mit dem Zweck, ein Ziel zu erreichen.

Wir verfügen also über die Fähigkeit, in uns eine Wirklichkeit herzustellen, nach dem Motto: Ich gestalte die Welt nach meiner Vorstellung. Und man mag es nicht glauben, genau das ist das Geheimnis des Erfolgs ??? – der Spezies Mensch: die Fähigkeit, sich etwas vorstellen zu können, die Zukunft quasi zu simulieren. Der Mensch kann nicht nur über das reflektieren, was er bereits getan hat, (das fällt ihm am schwersten) er kann sich auch in die Zukunft hineindenken. Er kann sich bestimmte Ziele vorstellen, und wie es nach Erreichen dieser Ziele sein könnte, sogar, ob sich danach noch weitere Ziele ergeben könnten. Dieses „Nach-vorne-Denken“ in eine Zeit, die noch nicht mal da ist, das ist halt der Prometheus in uns. (Prometheus der Vorausdenkende‘, der Prometheus ist eine Gestalt der griechischen Mythologie) Die Prometheussage selbst gehört zu den bekanntesten literarischen Stoffen.

Immer weiter und weiter! Aber es gibt auch seinen Bruder „Epimetheus“, der Zurückblickende. Er versucht, aus Fehlern zu lernen und seinen Bruder immer wieder zur Vorsicht zu mahnen: „Pass auf, wir haben da damals schon einen blöden Fehler gemacht. Bitte mach nicht so weiter, sonst geht alles den Bach runter.“ Aber der gute Prometheus-Mensch hört nicht gerne auf solche Warnungen, er macht sich immer wieder zu neuen Zielen auf. Das sind also zwei verschiedene Handlungs-Geschwindigkeiten: Auf der einen Seite sehen wir, was wir schon angerichtet haben. Aber es dauert, bis wir die Fehler sortiert und eingeordnet sowie priorisiert haben: viel wichtiger wie die Frage zu stellen: Was war der schlimmste Fehler, den wir gemacht haben? Während wir noch überlegen, ist dieser Prometheus schon längst mit hoher Geschwindigkeit weitergeeilt.

Ich vergleiche die ethische Frage nach dem „Was soll ich tun?“ mit einer Fahrt auf einer Draisine:

Da steht man auf diesem altbekannten Schienenfahrzeug, drückt ohne viel Mühe den Handhebel rauf und runter und bewegt sich in sehr gemütlichem Tempo vorwärts. ABER !!, …….…..Währenddessen rast der technische Fortschritt in Form der neuen japanischen Magnetschwebebahn mit mehr als 600 Kilometern pro Stunde auf dem Nachbargleis an uns vorbei in die Zukunft. Wenn wir hinterher feststellen, diese Entwicklung war ein Fehler, haben wir ein Problem. Leider handeln wir Menschen oft irrsinnig schneller, als wir unser Tun dann bewerten können. Jetzt sage ich mal bewußt nicht CPU sondern der sogenannte Erkenntnisapparat in unserem Kopf lässt uns die Welt auf eine Weise betrachten, wie kein anderes Geschöpf auf diesem Planeten das kann.

Wir überschätzen die Leistungsfähigkeit unserer CPU

Wir zwar sind in der Lage, Prognosen ( Prognose bedeutet so viel wie Voraus-Wissen) zu stellen. Sie sind in der Medizin die Vorhersage darüber, wie eine Krankheit wahrscheinlich verlaufen wird. Für eine Prognose wird der gegenwärtige Stand einer Erkrankung kritisch beurteilt. Erstellen und zwar auf Basis von dem, was wir in der Vergangenheit gelernt haben. Ein gutes Beispiel dafür sind z.B. unsere Wettervorhersagen. Wenn der Himmel blau ist, kann es keinen Regen geben. Sehen wir Wolken am Himmel, sogar dunkelgraue Wolken, dann wissen wir seit der Urzeit: Es könnte bald Regen geben. Türmen sich gewaltige Wolkengebirge auf, dann, so lehrt uns unsere Erfahrung, könnte ein Gewitter heraufziehen. Unsere Erfahrungen mit dem Wetter haben sich im Laufe von 500.000 Jahren sogar in unserer Genetik verfestigt und wappnen uns so gegen die Unbill des Klimas.

Schon extrem früh merkte der Mensch, dass z.B. eine Höhle bei Gewitter und auch bei Kälte einen gewissen Schutz bietet. Vorausgesetzt, es wohnt nicht schon ein Bär oder sonst irgendetwas Bedrohliches darin. Darum geht es deshalb nbis heute: Sich in einer Umwelt, die oft voller Gefahren ist, so zu schützen, dass das eigene Überleben und das der Sippe ( also bekannte Verwandte ) gewährleistet ist. Das ist der eigentliche Antriebsmotor in der kulturellen Menschheitsgeschichte: Die Feststellung, dass die Lebenswirklichkeit widerstrebend ist. Ich bin nur ein Teil des Teils, der anfangs alles war. Ich bin Teil in einer Umgebung, in der ich überleben muss und von der ich lebe. Aber gerade das Letztere ist eine Erkenntnis, zu der wir Menschen leider erst viel, viel später, vielleicht, nein, sicher ich sage zu spät gelangt sind. Viele (die Meisten ) von uns bis heute sogar noch nicht. Der Mensch lernt von seinen Mitmenschen, die auch seine „Feinde“ sein können, seinen Eltern, seiner Familie, seinen Freunden, seinen Bekannten, seiner kleinen Gruppe um ihn herum. Er lernt, sich zu verhalten. Und er lernt dabei auch, dass es manchmal gut sein kann, etwas nicht zu tun.

Zum Beispiel zu schweigen…….

Die Alten haben oft den Jungen mitgeteilt: Seht her, das war der Fehler, den wir gemacht haben, macht ihr den besser nicht. Wenn die Nachkommen auch mal schlau waren, haben sie sich dran gehalten. So entwickelten sich allmählich auch enorme handwerkliche Fähigkeiten und oft zu bewundernde kulturelle Traditionen. Es ist meistens ein menschliches Bestreben, zunächst die unmittelbare und später auch die weitere Umwelt zu beeinflussen, oder oft  sehr oft zu manipulieren und zu gestalten, das hat dem Erdzeitalter, in dem der Homo sapiens lebt und wirkt, seinen Namen gegeben: das ANTHROPOZÄN.

Maßgebend dafür war und ist die abendländische Kultur daran beteiligt gewesen, denn sie ist die Kultur, die die echte Wissenschaft hervorgebracht hat. Die Wissenschaften haben gerade mit ihren technischen Anwendungen den menschlichen Einfluss auf die Umwelt, auf den Planeten insgesamt, immens „potenziert“. Keine andere Kultur in der Menschheitsgeschichte hat die Erde so verändert wie die abendländische. Eigentlich brauchen wir nicht ganz vorn bei den Steinzeitmenschen anzufangen, wir können ruhig erst vor etwa 440 Jahren einsteigen, vielleicht noch ein paar Jahre früher.

Ergänzend mache ich gewollt an dieser Stelle total überzeugt die folgenden zwei Bemerkungen :

Giordano Bruno (* Januar 1548 in Nola als Filippo Bruno; † 17. Februar 1600 in Rom) war ein italienischer Priester, Dichter, Mönch, Philosoph und ASTRONOM.  Er wurde durch die Inquisition der Ketzerei und Magie für schuldig befunden und im Jahr 1600 vom Gouverneur von Rom zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.

Galileo Galilei (* 15.Feb. 1564 in Pisa  + 29. Dezember 1641jul / 8. Jan. 1642 greg.) in Arcetri bei Florenz )war ein italienischer Universalgelehrter, Physiker, Astrophysiker, Mathematiker, Ingenieur , Astronom, Philosoph und Kosmologie. Viele seiner Entdeckungen – vor allem in der Mechanik und der Astronomie gelten als bahnbrechend. Er entwickelte die Methode, die Natur durch die Kombination von Experimenten, Messungen und mathematischen Analysen zu erforschen, und wurde damit einer der wichtigsten Begründer der neuzeitlichen exakten Naturwissenschaften. Berühmt wurde er auch dadurch, dass die katholische Kirche ihn verurteilte, weil einige seiner Theorien ihrer damaligen Auslegung der BIBEL widersprachen; 1992 rehabilitierte sie ihn.

Liebe Leser, du weißt, diese zwei Bemerkungen mußte ich machen, denn sie zeigen eindeutig die Ignoranz der Natur-Wissenschaften durch den Klerus an.

Weiter geht’s ……damals begann der Mensch, Verschiedenes auszuprobieren und Neuland zu erforschen. Was heißt da Neuland ? Das Abendland entdeckte neue Kontinente und breitete seinen Einfluss über den Globus aus denn man verfügte schon über gewisse Technologien, die sich aufs Trefflichste zur Befriedigung eines Verlangens nutzen ließen, das dem Menschen schon seit Anbeginn zu eigen ist: – DIE GIER -.. Der ewige Wunsch nach mehr ist in seiner Stärke vergleichbar mit dem auch nicht zu vernachlässigen Überlebenstrieb oder dem Fortpflanzungstrieb. Aus der Verhaltensforschung stammt der weniger bekannte  Begriff des „Säugetier-Imperativs“. Das Säugetier gibt sich nämlich, praktisch selbst den Befehl, fortwährend die eigene Position innerhalb seiner Gruppe stetig zu überprüfen und wenn nötig auch zu verbessern. Nie wäre es zu einer solchen Wirkungsmächtigkeit eines Zeitalters gekommen, wie sie vom Anthropozän ausgeht, ein Beispiel; wenn sich statt des Homo sapiens nur eine weitere AMEISEN oder BIENEN – Form entwickelt hätte ? Kommt eine Biene auf die Welt, ist ihre Position bereits klar definiert: Entweder ist sie Arbeiterin, Königin oder nur ein für die Befruchtung zu gebrauchendes Männchen. Ein Aufstieg ist nicht möglich. Wenn man aber als Säugetier auf die Welt kommt, will man, nein, man muss mit den anderen konkurrieren, um die eigenen Gene besser zu verteilen. Säugetiere sind immer auf Prestigegewinn innerhalb ihrer Gruppe ausgerichtet.

Diese Eigenschaft dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, oder gar aus unserem Denkaparat streichen, wenn wir uns über das Phänomen der menschlichen Gier Gedanken machen. Wie kann eine bestimmte Spezies von Säugetieren so anspruchsvoll werden, dass sie sich mehr nimmt, als sie eigentlich für ihr Überleben braucht, dass sie sich eindeutig zu viel nimmt? So geschah es zum Beispiel in der Antike. Wr haben definiert das die abendländische Kultur als die Kultur gilt die sich um das Mittelmeer herum entwickelt hat, dann können wir heute noch die Spuren ihres übermächtigen Verlangens sehen: Vor gut 2.000 Jahren benutzten die Römer Holz um Schiffe zu bauen. Und sie haben,  so wissen wir sehr viele Schiffe gebaut, also brauchten sie sehr viel Holz. Die Folge: Sizilien und Spanien, bis dato alles grüne Länder, wurden systematisch fast vollständig entwaldet. „DAS IST TYPISCH MENSCHLICH“. In Norditalien hatten folgend die Etrusker sogar noch vor den Römern mit der Entwaldung im großen Stil begonnen, denn sie brauchten sehr viel Holzkohle, wozu ?……….stelle ich mal die Frage, ...einfach geantwortet……um Bronze herzustellen.

Ich stelle einfach fest, dass der Beginn des Anthropozän nicht erst in die Zeit der Industrialisierung im 18. Jahrhundert fällt, auch nicht in die Zeit von Kolumbus, nein, er liegt viel weiter zurück. Es ist die Geburt der „abendländischen“ Kultur, die das Menschen dominierte Zeitalter einläutet. Mit einem sehr erfolgreichen Verfahren, es ist die EMPIRIE., (  Methode, die sich auf wissenschaftliche Erfahrung stützt, um Erkenntnisse zu gewinnen ) hat diese Kultur die Wirkkraft der Menschheit um ein Vielfaches der physischen Kräfte des Individuums verstärkt. Die empirischen Wissenschaften betreiben soweit Forschungen und gewinnen damit Erkenntnisse auf Grund von Erfahrungen, deren Erklärungen schlagen sich dann  in wissenschaftlichen Modellen nieder. Ganz wichtig dabei ist, dass jedes Modell, jede Hypothese, selbstverständlich auch jede Theorie an der Wirklichkeit scheitern können muss, man muss sie halt überprüfen können. Im öMittelpunkt von allem steht die Erfahrung. An und für sich verhält sich die Wissenschaft damit wie der ideale abendländische Mensch: Er arbeitet also mit Erfahrungen, die er als Maßstab für das Scheitern oder Bestehen einer Hypothese definiert. Mit anderen Worten gesagt : Wenn eine Hypothese Prognosepotenzial besitzt, sie also etwas vorhersagen kann, dann hat sie selbstverständlich ihre Prüfung bestanden–sie ist demnach gut.

In meinen Beiträgen wird es also nicht um unüberprüfbare Spekulationen wie zum Beispiel „,Paralleluniversen“ oder „Wurmlöcher“ gehen, sondern ich beschäftige mich mit etwas Relevantem, es ist ein Thema, welches unsere bisherigen und zukünftigen Handlungsweisen betrifft und damit geradezu an uns auf das Heftigste und  Gute appelliert:

            

„BITTE TU DAS NICHT NOCH EINMAL, DENN DU WEIßT JETZT, DASS ES EIN FEHLER WAR“

Denn Wissen und Schlussfolgerungen die für unser Überleben wichtig sind, besitzen höchste Relevanz, sind also mordsmäßig wichtig. Und was sagt die uns das ? …wir stehen mitten in der Problematik des „Anthropozän“ und sollten  nichts falsches tun. Eigentlich ist es nichts Neues, zur abendländischen Kultur gehörte von Anfang an die Auseinandersetzung mit Theorie und Experiment. Schau ich ein bisschen in der Geschichte zurück, denn ein erster wichtiger Schritt wurde von Nikolaus Kopernikus gemacht. Seine nach ihm benannte Wende, in der er die Erde endlich  aus dem falschen Mittelpunkt des Weltalls herausnahm und sie als einen unter vielen Planeten einordnete, wird von „Freud“ als „Kränkung“  der Menschheit bezeichnet, weil Freud konnte sich denken, das der Mensch dadurch seine Vormachtstellung einbüßte. „Kopernikus“ reagierte anders er appellierte an unsere Vernunft, nicht an unseren Verstand. ……und das ist halt ein erheblicher Unterschied und selbstverständlich einfacher und Resultat freudiger. Du kennst doch sicher den Unterschied zwischen Vernunft und Verstand, oder?  Der Verstand ist das eigentliche Instrument der Vernunft, was uns zum vernünftigen Handeln sicher befähigt. Die Vernunft bestimmt mit Weisheit und Moral unsere Handlungsweisen. Aber  was hat Kopernikus denn gesagt? Er sagte einfach: Seid nicht wie die Tiere! Richtet euch nicht nur nach euren Sinnen, die euch vormachen, dass sich die Welt um euch herum dreht. Nein, es gibt allgemeinere Prinzipien, derer unsere Vernunft mittels unseres Verstandes habhaft werden kann. Einfach gesprochen. : Diese Prinzipien können uns viel mehr über die Welt verraten, als das, was unsere Sinne uns halt  vorgaukeln. Der abendländische Mensch versucht, seine Erfahrungen vernünftig mittels seines Verstandes einzuordnen und zu verstehen und dann anzuwenden . Diese Vorgehensweise brachte uns in der Geschichte Vorteile in einem unglablichen Ausmaß, dass es einem ganz schwindlig wird oder werden mußte.

Ich sage deshalb, sie ist das Credo der abendländischen Wissenschaften, die für die Aufklärung, den Fortschritt und den Erfolg der Spezies Mensch gesorgt hat.

NIKOLAUS KOPERNIKUS (1473–1543) ich erwähnte es bereits, hatte gesagt „Seid nicht wie die Tiere.“ Der kopernikanische Appell scheint aber verklungen zu sein. Doch wo stehen wir eigentlich heute? Ich neige auf Grund des massenhaften dummen menschlichen Handels mich oft zu dem Ausspruch: Wie Tiere auszusprechen. Und somit fasse ich zusammen und drücke es etwas galanter aus :

Der kopernikanische Appell scheint verklungen zu sein, denn wir verhalten uns wieder wie die Tiere und zwar wie ganz niedrige. Denn einfach mal sogar  Global betrachtet vermehren wir uns sogar recht unbändig, und unsere Gier hat in einer Weise zugenommen, die leider, ich sage, alle Vernunft vermissen lässt. Wir wollen nicht nur alles haben sondern noch viel mehr, vor allem ………Geld. Aber darüber rede ich etwas später mehr…..

Zurück zu meiner Ausgangsfrage: Wie hat alles angefangen? Etwa mit dem Blick in den Himmel!  OK, das ist für mich als auch ein Astronom ein wahres Heimspiel, wenn ich das so nennen darf. Schließlich  kann jeder Mensch durch viele Blicke in den Himmel eine sehr vertrauenerweckende Erfahrung machen, und das schon sehr, sehr früh, sodass diese Erfahrung inzwischen sogar „genetisch“  abgespeichert werden konnte:

die rhythmischen, die periodischen Wiederholungen der Vorgänge am Himmel. Das klingt erst einmal nach nicht sehr viel, aber die sichere Wiederholung ist für uns Menschen etwas sehr Wichtiges. Schon sehr früh haben wir festgestellt, dass es gut ist, wenn die Sonne morgens im Osten aufgeht und abends im Westen wieder unter. Und auch der Mond geht auf und unter. Die Verlässlichkeit hat uns Sicherheit vermittelt, ein Vertrauen in die Welt. Was bedeutet:

Die periodischen Veränderungen am Himmel bezeugen eine Ordnung in der Natur. Ich sage wissend,  die Natur ist nicht chaotisch, sie bringt keine unvorhersehbaren, bedrohlichen Phänomene hervor. Nein, alles hat gewiss eine stramme Ordnung, alles hat seine Gründe und Ursachen, alles hat natürliche Auslöser und so kam gerade den Astronomen bereits vor etlichen Tausend Jahren eine besondere Bedeutung zu, konnten sie doch die Bewegungen am Himmel interpretieren. Zuerst nur wenig Inhalt mit brauchbaren Ergebnissen, aber mit den zig Jahren ihres Wirkens immer mehr Bedeutendes. Ganz am Anfang, wenn man überhaupt von einem Anfang sprechen darf, wurde die Ursache für die Bewegung der Himmelskörper selbstverständlich den Göttern zugeschrieben. Die Dämlichkeit der Menschen begann und endete in der Aussage von nur einem existierenden Gott. Er wurde aber je nach dem welche Religion ihn sich einbildete, verschieden namentlich bezeichnet.

Ich schrecke nicht zurück auch meinen Senf noch mal dazuzugeben und den lasse ich wie folgt aussehen. Schon vor rund zweieinhalbtausend Jahren verbreitete sich vom Abendland eine seltsame auch erschreckende Überzeugung aus. Es wurde ganz locker behauptet dass nur wir Menschen mittels unseres Erkenntnisapparates (CPU) den Dingen auf den Grund gehen und erkennen können, was wirklich in der Welt passiert. Jetzt platzt es aus mir raus; mich fordert dieser Satz den ich gerade geschrieben habe auf ein ekliges Statement abzugeben und das soll heißen: „Dieser nach vergammelten Kadavern stinkende Eigenlob stinkt“  erbärmlich. Ein Staubkorn Verständnis gebe ich den damalig lebenden Menschen, denn sie wussten zwar zu diesem Zeitpunkt noch nicht, warum die Welt eigentlich so ist, wie sie ist, aber zumindest begann man zu verstehen, dass Ursachen grundsätzlich immer auch Wirkungen haben. Und, glaubt mir dieses bisschen Verständnis darüber ist unabhängig von irgendeiner übernatürlichen Erkenntnisquelle. Ein „Gott“ gab es nicht und Götter können nicht sprechen, oder kennen sie, lieber Leser so einen Typ.

Es macht mir große Freude diesen Moment zum Anlass zu nehmen zum wiederholten Mal auf die griechische Geschichtchen zurückzugreifen. Diesmal muß Odysseus und die Sirenen herhalten:

Er traute den Göttern einfach nicht. Der Erste übrigens, der es in der Literatur mit den „Göttern“ aufgenommen hat, es war Odysseus. Ja, die homerische Ilias belegt genauso wie alle anderen Geschichtchen die in dieser Zeit geschrieben wurden, die stetig langsam wachsende Emanzipation gegenüber den Göttern. So heißt es, Odysseus, der Listige, hat sogar versucht, die Götter zu betrügen. Ich sage dazu nur, er muß ein ganz schlimmer Finger gewesen sein, denn er hatte davor zwar eine Göttin auf seiner Seite, aber im Wesentlichen hat er sich auf seinen eigenen Verstand und seine Vernunft verlassen. Dabei war er auch gegenüber den Göttern misstrauisch. Dieses Misstrauen gegenüber den traditionellen, übernatürlichen Erkenntnisquellen war der eigentliche Beginn der Philosophie.

   

               Erkenntnis ? !

Schauen wir einfach nach neuen beurteilen  wir das weitere Geschehen….sie war eine einfache, Sache, fast physikalische, denn zuerst machten sich, wie nicht anders denkbar die alten Griechen Gedanken über Elemente, Feuer, Wasser, Luft und Erde. Somit stimmt der Begriff „einfach“.

Es brodelte und kochte in den erlauchten der Köpfen der „Damaligen“und erste Kritik regte sich wieder und schnell. Eine schlichte Frage machte sich auf ihren Weg. Kann nicht alles auch ganz anders sein?  Prompt folgte ein neuer Ansatz, dieses  mal war es der Folgende, schon auch eindeutig stärker physikalisch :

Ich stelle diese Frage einfach mal in den Leserraum : Vielleicht besteht die Welt nur aus Atomen und dem Nichts“. ???  Unglaublich, lieber Leser, Achtung ,die Idee von den Atomen ist tatsächlich man glaubt es kaum, schon 2.300 Jahre alt. Nur wer jetzt dachte so kann es weiter gehen, der hatte weit gefehlt. Es vergingen dann noch einmal 1.700 Jahre, bis die ersten Entdeckungen der Struktur von Materie gemacht werden konnten.

Sehr kurz gesagt aber genau genommen sind wir damit bis heute beschäftigt, nur unsere Arbeitsweise hat sich extrem verändert. Denn seit ca. 400 Jahren betreiben wir ausschließlich empirische Forschung, das lässt sich einfach beschreiben. Zuerst überprüfen wir jede von uns gemachte Theorie mit Beobachtung und Experiment. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse über die natürlichen Vorgänge werden schließlich mithilfe einer großartigen Eigenschaft des Menschen, der Kreativität, in Technik umgesetzt. Einfach nicht wahr,….( Technik kommt vom griechischen „technikós“, was so viel bedeutet wie Handwerk oder Kunstfertigkeit) Das bedeutet, wir bleiben eben nicht nur bei der reinen Erkenntnis stehen, sondern erschaffen aus ihr etwas wirklich Neues.

Ich sage erstmal sehr nachdenklich und nicht vollkommen überzeugt:  Die Geschichte der Technik ist eine grandiose Erfolgsstory. Denn eigentlich schon das Entfachen von Feuer war zur Zeit seiner Entdeckung Hightech, ebenso erwähnbar völlig gleichberechtigt das Rad, das Seil oder die erste Schrift. Heute sagt man ganz manierlich :

Eine Kultur, die solche Techniken beherrschte, war halt allen anderen weit überlegen. Aber Überlegenheit ist nicht das Nonplusultra sondern das „Wieso Warum“ spielt eine wichtige Rolle. Immer war die neueste technologische Leistung ein Gewinner und dabei spielte es keine Rolle, dass die ersten Erfindungen tatsächlich ohne wissenschaftlichen Hintergrund gemacht wurden.

Aha…soso !

Was bedeutet es aber für den Menschen, wenn er die Ursachen kennt, Wirkungen voraussehen kann, die wiederum auch Ursachen sein können. Was bedeutet das für den technischen Fortschritt? Die Antwort ist, so meine ich relativ einfach. Wir beobachten in den letzten 400 Jahren einen üppigen exponentiellen Anstieg der technischen Erneuerungen dank des wissenschaftlichen Fortschritts. Wissenschaftliches Wissen beinhaltet Erkenntnisse über die Welt, wie sie ist und das erhöhte technische Wissen ermöglicht die Umsetzung dieser Erkenntnisse in etwas Neues, es kann etwas Neues schaffen. Wissen ist das bekannte Know-how. Wissenschaft sucht nach den Gründen, Technik sucht danach, wie diese Gründe nutzbar gemacht werden können. Technik ist niemals zweckneutral, sondern stetig immer zweckorientiert. Wenn wir über das Anthropozän sprechen wollen, können wir leicht und ohne Bedenken über die Wissenschaften reden, aber eigentlich müssen wir über Technologie und über Technik reden denn was für einen fatalen Unsinn die Technologie auf dem Rücken der Wissenschaft angerichtet hat, füllt einen Menge Bücher der Anklage gegen Menschen und sogar gegen bestimmte Teile der Menschheit. Der Beginn dieses maßlosen Handelns mache ich bestimmt  sichtbar mit dem Schreiben meiner Texte.

Angefangen hat alles mit dem Erscheinen des Lebewesens Mensch vor ca. 500.000 Jahren und da komme ich zurück auf den fast lapidaren Satz :

Der Mensch kam also auf die Welt, und die verdammt öde ? Welt war schon da !

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