…und der letzte Teil

Wolfgang Korsus Dipl.-Ing.NT, Astrophysiker
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Es geht weiter, der letzte Teil

Also das wäre der Ort, der all die negative Energie zu speichern hätte, die zum Ausgleich der vorher angeschnittenen Bilanz erforderlich wäre. Jetzt stellte sich die entscheidende Frage aufs Neue:

Hat ein Gott die Quantengesetze geschaffen, die z.B. den erwähnten Urknall ermöglichten? Einfach ausgedrückt brauchen wir womöglich einen Gott, der es alles so arrangiert, dass der Urknall auch wirklich knallt? Natürlich nochmals darauf hingewiesen, es liegt mir fern, auch nur irgendjemand in seinem religiösen Glauben zu verletzen, aber ich bin überzeugt, dass die heutig bekannten Naturwissenschaften eine schlüssigere Erklärung liefern als einen sogenannten göttlichen Schöpfer.

Nach unserer täglichen Erfahrung meinen wir, alles, was geschieht, müsse durch etwas verursacht sein, das vorher geschehen ist, daher ist für uns die Annahme natürlich, dass etwas, „möglicherweise Gott“, die Ursache für die Entstehung des Universums war. Doch wenn wir von dem uns bekannten Universum als einem riesigen Ganzen sprechen, wird das nicht stimmen. Eine nur kurze Erklärung von mir.

Man stelle sich einen Fluss vor, der einen Berghang hinabfließt. Wie kommt der Fluss dazu? Vielleicht gab es vorher einen Regen, der sich kurz vorher auf die Berge ergoß. Aber was war die Ursache? Eine gute Antwort gibt es. Die Sonne, die irgendwo auf einen Ozean schien und den Wasserdampf in die Atmosphäre hob und die riesige Wolken bildete. Soweit so gut und was bewirkte, dass die Sonne schien? Wir wissen was sich in ihrem Inneren abspielt. Es ist der Prozess, der als Fusion bezeichnet wird: Wasserstoffatome verschmelzen zu Helium und es werden dabei ungeheure Energiemengen freigesetzt. So weit, so gut. Jetzt die zuerwartende nächste Frage.

Woher kommt der Wasserstoff? Kurze Antwort: vom Urknall. Doch hier liegt der entscheidende Haken. Trotzdem weiter……

Es sind wieder die Naturgesetze, die uns sagen dass das Universum so ähnlich wie ein Proton aufgetaucht sein kann, ganz ohne Energie zu beanspruchen. Nichts. Eine der wichtigsten Erklärungen geht auf Einsteins Theorien und auf seine Erkenntnisse zurück. Raum und Zeit im Universum sind stärkstens miteinander verflochten. Was geschah im Augenblick des Urknalls ?
Etwas Fantastisches. Die Zeit! Sie begann!!!

Um diese Idee zu verstehen, stellen Sie sich ein Schwarzes Loch vor, dass im Raum schwebt. So ein typisches Schwarzes Loch ist ein Stern, der infolge seiner Masse in sich zusammengestürzt ist. Wie groß muß so eine Masse, dass seiner Gravitation noch nicht einmal Licht entkommen kann. Wir sprechen dann von einem schwarzen Loch. Seine Gravitationsanziehung ist so stark um nicht nur Licht zu krümmen und zu verformen, sondern es trifft auch die Zeit zu.

Stellen Sie sich vor, dass eine Uhr von diesem Schwarzen Loch verschluckt wird. Je näher und näher die Uhr dem Schwarzen Loch kommt, um so langsamer beginnt sie zu gehen. Es verlangsamt sich die Zeit selbst. Tritt die Uhr in das Schwarze Loch ein -wobei wir uns natürlich vorstellen, dass sie den extremen Gravitationskräften standhalten kann –, bleibt sie plötzlich stehen. Warum ?

-nicht weil sie kaputtgegangen wäre, sondern weil die Zeit in dem Schwarzen Loch existiert garnicht. Es geschah genau dann, als das Universum begann.

Wir haben in den letzten Jahrzehnten die spektakulärsten Fortschritte gemacht. Das Verständnis betrifft natürlich unser Universum. Auch was unter bestimmten Bedingungen passiert, ist uns mittlerweile bekannt. Die Gesetze sind uns geläufig. Ein Bruchteil ist noch zu klären. Nämlich ganz extreme Situationen wie dem Ursprung des Universums oder den Schwarzen Löchern.

Was für eine Rolle spielt die Zeit zu Beginn des Universums ?
Das Universum hat sich selbst erschaffen. Gehen wir also in der Zeit zurück? Wohin zurück ? Natürlich bis zum Urknall. Das Universum immer kleiner und kleiner. Es ist schließlich so winzig ist, dass es ein unvorstellbar kleines und unvorstellbar dichtes, ich sage mal „Schwarzes Loch “ ist. Die heutigen bekannten Schwarzen Löcher im All machen durch die uns bekannten Naturgesetze ganz interessante Vorhersagen. Sie zeigen ganz deutlich, auch hier muss die Zeit zum Stillstand kommen. Denn man kann auf der Reise zum Urknall keine Zeit vor dem Urknall erreichen. Vor dem Urknall gab es keine Zeit. Also was sagt uns das? Wir haben endlich dieses „Etwas“ gefunden, was keine Ursache hat, weil es keine Zeit gab, in der eine Ursache hätte existieren können. Nach meiner Ansicht folgt daraus, dass keine Möglichkeit für einen Schöpfer bleibt, weil es keine Zeit für die Existenz eines Schöpfers gibt.

Die Menschheiten suchen und werden ewig nach Antworten auf die großen Fragen, etwa warum wir hier sind.
Man erwartet nicht, dass die Antworten einfach sind, und wird sich daher immer ein wenig Mühe geben die Antworten zu verstehen, die die Wissenschaft gibt.

Vor dem Urknall existierte keine Zeit, folglich gab es auch keine Zeit, in der ein Gott das Universum hätte erschaffen können.
Es ist so, als wenn man fragte, in welcher Richtung liegt eigentlich der Rand der Erde Antwort die Erde ist eine etwa Kugel, und eine Kugel hat keinen Rand hat, infolgedessen ist die Suche nach einem Rand natürlich vergebliche Geistes Mühe. Meines Wissens und meiner Forschung nach lautet die einfachste Erklärung, es gibt keinen Gott. Also weiter gewußt :
Kein „Wesen“ hat das Universum geschaffen und kein „Wesen “ lenkt unsere Geschicke und unser Handeln. Das führt mich zu einer weitreichenden Aussage und Erkenntnis:
Es gibt keinen Himmel und kein Leben nach dem Tod. Der Glaube an ein „Jenseits “ ist lediglich Wunschdenken fast aller schon gestorbenen und immer wieder lebenden Menschen. Denn es gibt keine verlässlichen Belege dafür, und die Annahme widerspricht allen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Ich weiß, dass wir nach dem Tod entweder in einem Krematoriom durch Starkes Feuer (900 Grad) zu Staub werden, oder wenn wir unseren Laichnahm in einer Kiste begraben lassen, wir ganz sicher tot sind. Es gibt absolut keine Form, in der wir weiterleben. Nur in unserem Einfluss und in den Genen, die wir an unsere Kinder weitergeben bleibt noch kurzzeitig etwas von uns „über“. Wir haben nur durch einen mordsmäßigen Zufall dieses eine Leben, um den großen Plan des Universums zu würdigen, und dafür bin ich dem vorher erwähnten Zufall außerordentlich dankbar.

Den „Zufall“ bewerten Sie bitte selbst,
wie Sie möchten.

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