Gibt es einen Gott ? Teil 1

Wolfgang Korsus Dipl.-Ing.NT, Astrophysiker
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Fragen, die früher in die Zuständigkeit der Religion fielen, beantwortet heute selbstverständlich die Naturwissenschaft selbst.

Die Religion war ganz zu Anfang da um Antworten auf die Fragen zu finden, die wir alle stellen: Warum gibt es uns auf diesem Planeten, woher kommen wir Menschen? Es gab vor langer Zeit eine Antwort darauf. Sie lautete fast immer : Die Götter, sie haben alles geschaffen.

Diese Welt war ein furchteinflößender Ort. Man sprach von übernatürlichenm Wesen, denn solche Naturerscheinungen wie Gewitter, Stürme oder Sonnen- und Mondfinsternisse konnte man sich nicht erklären. Heutzutage sagt uns die Naturwissenschaft viel begreifbarere und klare Antworten, aber, und das macht mich sehr traurig, es wird immer Menschen geben, die sich an die Religionen klammern. Ich sage es deshalb im Plural, denn mittlerweile sind es schon Millionen vielleicht Milliarden,,. Man sagt, Religionen .spenden Trost und sie trauen nicht der Wissenschaft oder sie verstehen sie nicht. Vor einigen Jahren konnte man lesen »Hawking: ›Gott hat das Universum nicht erschaffen..‹« Der Artikel war illustriert und zeigte einen grollenden Gott auf einer Zeichnung von Michelangelo. Von Hawking druckten sie ein Foto ab, auf dem er ziemlich selbstgefällig dreinsah. Die Bilder waren so angeordnet, dass es aussah, als würden Gott und er ein Duell austragen. Dabei haben er und ich gar nichts gegen einen Gott. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, die Existenz Gottes beweisen zu müssen oder zu widerlegen. Die astrophysikalische Forschung hat zum Ziel, finde ein rationales Bezugssystem, um das uns umgebende Universum, zu verstehen. Jahrhundertelang war man der Meinung, behinderten Menschen, wie mir sei von Gott ein Fluch auferlegt worden.(habe leider seit fünf Jahren PPMS ……chronisch) Dieses sogenannte …man… meint, dass ich irgendjemanden dort, vielleicht da oben, erzürnt habe, aber ich ziehe es vor ganz anders zu denken, nämlich das alles auch ganz anders erklärt werden kann,….. durch die Naturgesetze. Ich weiß, dass es Naturgesetze gibt, die unter allen Umständen gelten und bewiesen sind. Ich mache gleich einen Vorschlag, und Sie können sagen, die Gesetze sind ein Werk des Gottes, aber es ist nur eine Definition Gottes und sicher kein Beweis für seine Existenz. So ca. 300 v. Chr. faszinierten Finsternisse einen Philosophen namens Aristarch von Samos, vor allem Mondfinsternisse. Er besaß die Kühnheit zu fragen, ob sie wirklich von den Göttern verursacht würden. Aristarch war ein echter wissenschaftlicher Pionier. Nach einem sorgfältigen Studium des Himmels gelangte er zu einer mutigen Schlussfolgerung: Er hatte erkannt, dass die Finsternis in Wirklichkeit der Schatten der Erde war, der über den Mond wanderte, also kein göttliches Ereignis sich vollzog. Durch diese Entdeckung von überkommenen Vorstellungen befreit, fand er heraus, was sich wirklich über seinem Kopf abspielte. Mithilfe von Strichzeichnungen veranschaulichte er die tatsächliche Beziehung zwischen Sonne, Erde und Mond. Diese Erkenntnis führte ihn zu noch bemerkenswerteren Schlussfolgerungen. Denn er leitete daraus ab, nicht die Erde sei der Mittelpunkt des Universums, wie damals allgemein angenommen wurde, sondern die Erde umkreise die Sonne. Tatsächlich lassen sich durch diese Konstellation alle Finsternisse erklären: Wirft der Mond seinen Schatten auf die Erde, dann ist das eine Sonnenfinsternis. Verschattet die Erde den Mond, handelt es sich um eine Mondfinsternis. Aristarch ging noch einen Schritt weiter. Er behauptete nämlich, Sterne seien keine Risse in der »Leinwand« des Himmels, wie seine Zeitgenossen glaubten, sondern andere Sonnen wie die unsere, nur sehr viel weiter entfernt. Wie erstaunlich muss diese Erkenntnis gewesen sein: Das Universum ist eine Maschine, die bestimmten Prinzipien oder Gesetzen gehorcht – Gesetzen, die vom menschlichen Verstand begriffen werden können. Die Entdeckung dieser Gesetze, davon bin ich überzeugt, war die größte Leistung der Menschheit, denn diese Naturgesetze – wie wir sie heute kennen – zeigen uns, ob wir einen Gott brauchen, um das Universum zu erklären. Die Naturgesetze beschreiben, wie sich die Himmelskörper, Objekte, Gegenstände, kurzum alle Dinge in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tatsächlich verhalten. Im Tennis fliegt der Ball immer genau dorthin, wo er nach der Vorhersage der Gesetze landen muss. Hier wirken außerdem noch viele andere Gesetze mit. Sie bestimmen alles, was vor sich geht – von der Energie des Schlages, die in den Muskeln der Spieler erzeugt wird, bis hin zu der Geschwindigkeit, mit der das Gras unter ihren Füßen wächst. Doch wirklich entscheidend ist die Tatsache, dass diese physikalischen Gesetze nicht nur unveränderlich, sondern auch universell sind. Neben ihrer Zuständigkeit für die Flugbahn eines Balls gelten sie auch für die Bewegung eines Planeten und jedes anderen Objekts im Universum. Im Gegensatz zu den Gesetzen, die von Menschen gemacht werden, können die Naturgesetze nicht gebrochen werden – daher sind sie so mächtig und, vom religiösen Standpunkt aus betrachtet, so brisant. Wenn Sie mit mir davon ausgehen, dass die Naturgesetze unveränderlich sind, ist es nur ein kleiner Schritt zur Frage: Welche Rolle bleibt dann für Gott? Es geht bald mit Folge 2 weiter……..x


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