Der Planet, die Sonne Teil 4

Wolfgang Korsus Dipl.-Ing.NT, Astrophysiker
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Wir betrachten als erstes den Stern, unsere Sonne. Um ihn herum gab es eine enorme Staub-und Gas-Scheibe. In dieser bildeten sich Planeten. Nämlich die uns schon bekannten. Dieser bestimmte Raum wird in zwei Bereiche aufgeteilt. In dem äußeren Bereich dem „kalten“, kommt Wasser nur gefroren vor. Im inneren Bereich, also um den Mutterstern Sonne, kommt Wasser auf Grund der sehr hohen Temperaturen nur dampfförmig vor. Es verflüchtet sich einfach schnellstens. Also waren in dieser habitablen Zone um unsere Sonne alle Planeten staubtrocken. Jetzt könnt Ihr Euch nochmal fragen: Momentmal unsere Erde ist doch so herrlich blau? Ja, richtig, und das kommt eindeutig vom vielen Wasser. Das wiederum begründet sich wie folgt: das Wasser muß ganz einfach von außen zuuns auf unseren Planeten „Erde“ gekommen sein. 

Ich werde äußerst vorsichtig das Thema „Wasser“ behandeln, es wird ein sehr komplexer Inhalt folgen. Euer Verständnis für das vorherig erwähnte Thema setze ich natürlich voraus. Die selbstverständliche Frage folgt: Wie kommt es zur Entstehung der wahrlich enormen Wassermasse auf diesem Planeten?

Schauen wir auf die Wirklichkeit wie sie sich zeigt. In der Astronomie gibt es kleine, mittlere und verdammt große Kleinkörper. Es sind dieses Meteoriten, Asteroiden, Kleinstplaneten, also Himmelskörper. Es ist auch eine Große Zahl. Die Umlaufbahnen bestehen heute noch in großer Zahl. Sie sind noch immer  zwischen Jupiter und Mars aufzuspüren.

Sie werden Planetoiden genannt und aussehen tut das Ganze wie ein  Planetoidengürtel.

Schauen Sie sich das ruhig an — in einem  leistungsstarken Observatorium.

Es fällt nun der Begriff  kohlige Chondrite. Diese sind  wissenschaftlich bedeutsam und interessant. Man findet sie zwischen den Asteroiden und zwischen den Meteoriten.

Hier beispielartig ein paar Arten von Ihnen……..z.B. Allende,Tagish Lake, Murchison . 

Die kohligen Chondrite stellen eine besondere Form der Steinmeteorite bzw. des Chondrit dar. Sie machen etwa 2–3 % der bisher gefundenen Meteoriten aus.

Sie enthalten einen hohen Anteil an Kohlenstoff (bis zu 3 %), der in Form von Graphit, Karbonaten und organischen Verbindungen, darunter Aminosäuren, vorliegt. Darüber hinaus enthalten sie Wasserund Minerale.

Ich hebe gerade diese Steine besonders hervor, denn sie enthalten ein besonderes Material. Es ist das am wenigsten veränderte Materiial das es in den ersten Tagen des Sonnensystems  gab. Eine bedeutende Menge. 

Denn an dem Verhältnis von Deuterium, dem schweren Wasserstoffisotop, zum Wasserstoff können wir folgendes ablesen, nämlich woher das Wasser ursprünglich kam. Der Ort ist die Gaswolke und der Staub, aus dem die Sonne entstand. Es läßt sich sehr allgemein sagen, das In praktisch allen Gaswolken im interstellaren Medium sich Wasser befindet. Und die „Milliarden“ Staubteilchen haben sich sicherlich zu Asteroiden verdichtet. Jetzt hat man es mit Felsen zu tun, die Wasser mitbringen. Sie stürzten sich relativ häufig auf ……….unseren, in der Bildung befindlichen Planeten „Erde“. Sicherlich wurde ein anderer Teil unseres Wassers aber auch von Kometen eingetragen. Jetzt kommen wir zu einem ausschlaggebenden  Kennzeichen, es ist das Verhältnis von Wasserstoff zu Deuterium. Dieses Kennzeichen oder besser Verhältnis geben nur wenige Kometen ab, dafür aber viele Asteroiden und Meteoriten.

Diese tummeln oder besser bewegen sich zwischen Jupiter und Mars. Also sehr kurz gesagt, unser Planet „Erde“ bekam höchstwahrscheinlich sein Wasser von Planetoiden gebracht. Es werden sicher ein paar Einschläge gewesen sein – mit dem dieses fantastische Element, dass wir seit unseres Daseins als Wasser kennen, gebracht wurde.

Inzwischen hat die Forschung Ergebnisse geschaffen, dass es schon vor rund 150 Millionen Jahre, natürlich nach der Entstehung der Erde flüssiges Wasser auf unserem Planeten gab. Der Ort wo es sich sichtbar machte befindet sich In Westaustralien, den sogenannten Jack Hills. Man fand dort Zirkon-Kristalle, die 4,3 Milliarden Jahre alt sind. 

In diesem Kristall betrachtete man besonders das Sauerstoff-Isotopen-Verhältnis und dieses weist auf flüssiges Wasser zur Zeit seiner Entstehung hin. (Erde)

Diese Feststellung war sehr bedeutend aber löste gleichzeitig auch große Verwunderung aus.

Warum? Weshalb?

Speziell auf diese Zeit geschaut war unser Planet noch sehr jung, aber verdammt glutflüssig durch und durch. 

Frage !!!

Warum sagen wir nach dem obigen genannten Fund: Es soll schon flüssiges Wasser gegeben haben? Wie heißt die Antwort ? 

In Ordnung, jetzt setzen wir mal stark unseren Verstand ein…..und setzen unser bestehendes Wissen um. Wir brauchen eine Antwort.

Sind der Atmosphärisch Druck ziemlich hoch und hat die Erdkruste einen starren Zustand, bleibt Wasser auch bei höheren Temperaturen flüssig. Aber wie sah die damals .vorhandene reale Situation aus. Gehen wir zurück, also Zeitlich. Unsere Erde war vor ca. 4,55 Milliarden Jahren glutflüssig, Wasser verdampfte recht schnell wieder. Aber dieser verdammt noch sehr junge Planet hatte schon eine enorme Masse, dadurch war die Erdanziehung enorm und diese erste sehr feuchte Atmosphäre wurde gehalten.

 ……und wie undurchsichtig und dicht war diese Atmosphäre. Den Mond zum Beispiel hätte man wenn jemand dagewesen wäre !………nicht mehr sehen können. Nebenbei bemerkt, er war zu dieser Zeit nahe beim Planeten „ Erde“. So ca 65000 km. Außerdem gab es viele Elemente, die schon rumwabberten, wie Methan, Ammoniak und Kohlendioxid usw. und so fort. Man könnte wohl chemische Hexenküche zu dieser Atmosphäre sagen. Die Atmosphäre war annähernd so ähnlich wie die der der Venus zum heutigen Zeitpunkt: fast 100 Prozent Kohlendioxid…….ein enormer Treibhauseffekt. 

Die Erde begann, sich ganz allmählich abzukühlen, oder sagen wir besser sehr langsam. Also was heißt hier langsam? Heute hat der Erdkern noch immer eine Temperatur wie die Sonne an ihrer Oberfläche. also rund 6.000 Grad Celsius. Das sagen zum Beispiel Physiker und Geologen nach längeren Forschungen im Labor. 

Ein bestimmter Kreislauf findet im Erdmantel statt: Das aufgeheizte Gestein bewegt sich vom Kern nach oben in Richtung Erdkruste, an die gibt es wiederum Wärme ab.Nachdem es sich abgekühlt hat, fließt es abwärts zum Erdkern, wo der Kreislauf erneut beginnt. Das heiße Erdmantelgestein ist sehr zäh, es bewegt sich in fast nichtvoraussagbaren Konvektionsströmung aber nur wenige Zentimeter pro Jahr – so dauert dieser Kreislauf eine lange Zeit.

Durch die Gesteinsströme im Erdinneren wirkt eine enorme Hitze und ein bestialischer Druck auf die relativ dünne Erdkruste. Und siehe da, wie es sich schon immer vollzogen hat hält sie,die Kruste, nicht Stand. Ab und zu reißt sie an fast schon vorhersehbaren Stellen auf und heißes Erdgestein entweicht also durch Vulkanean die Erdoberfläche.

Es ist eindeutig festzustellen das unter der Erdkruste unser Planet noch immer in starker Bewegung ist. 

Die innere Wärmequelle hat also durch die Konvektionsströmungen (Lava) von unten nach oben Auswirkungen. Welche können wir nur plötzlich spüren?……..aber einzeln oft voraussagen. Es sind die Bewegugen in der Lithosphäre –so heißt die äußerste Kruste der Erde – Sie schwimmt, also die Kruste, auf einem glutflüssigen Gesteinsbrei. Jetzt bleibt nur noch die Frage, woher kommt diese enorme Hitze? Was wir heute wissen: 50 Prozent der Resthitze stammen von Einschlägen der Planetoiden. Die anderen 50 Prozent der Resthitze stammt von radioaktivem Zerfall. Verdammt sage ich dazu : Auf dieser noch sehr junge Erde war richtig Ramo Zambo. 

Was sage ich zur damaligen Atmosphäre. Sie bestand aus Kohlendioxid, Wasserdampf, Methan, und eine Menge anderen Gasen. Das kam natürlichen von speienden Vulkanen und enorm großflächigen und sicher glutflüssigen Gesteinsmassen. Nur den lebensnotwendigen Sauerstoff, nebenbei Stickstoff, gab es in der damaligen Atmosphäre leider noch nicht. So ich fasse nochmal zusammen: Es herrscht eine innere Hitze des Planeten „ Erde“ als Energiequelle, eine unheimlich dichte Atmosphäre, in ihr tobten sich massenhaft Gewitter und Regengüsse aus, daraus folgend das Wasser, flüssig und gasförmig. Zusätzlich vollziehen sich enorme Bewegungen der sehr dünnen Erdkruste.

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