Der Planet der Stern Teil 3


Wolfgang Korsus Dipl.-Ing.NT, Astrophysiker
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Was mußte da sein oder entstehen um von Leben zu sprechen ?

Wir wissen heute aus der Vergangenheit oder dem Verstand, wenn er vorhanden ist, das es gewisse Elemente geben muß. Ich spreche vom Leben, „zeitlich begrenztes Dasein.“

Gestein und fester Grund oder fester Erdboden, massenhaft Flüssigkeit, für was auch immer; dann viel frische Luft zum Atmen und Nahrungsmittel.

Es soll schließlich so etwas wie ein Planet entstehen, in diesem Fall die Erde.
Wie kam es zur Bildung des festen Bodens. Betrachten wir zuerst einen Gasplaneten. Zum Beispiel unsere Sonne. Es verdichtet sich Gas, quasi in einer Scheibe um die Sonne. Jenes fält unter ihrem eigenen Gewicht in sich zusammen und mit der so wachsenden Schwerkraft wird immer mehr Gas herangezogen. Diese Art der Entstehung von Gasplaneten dauert nur ein bisschen, sprechen wir mal von ein paar hunderttausend Jahren. Sehen wir aber mal zu den Felsplaneten. Die Erde ist ein Felsenplanet. Lapidar gesprochen, es dauert länger. Es ist wie folgt vorzustellen.

Zu Anfang sind es kleine Teilchen, kleinste Staubteilchen. Das verklumpt sich zu immer größer werdenden Teilen. Diese Brocken wachsen in noch größerem Maße an. Sogar Asteroiden werden „eingesammelt“………..nach einem enorm langen Zeitraum ist allmählich ein Felsenplanet entstanden. Dieser Zeitraum erstreckt sich auf ca. 100 Millionen Jahre. Im Sonnensystem entstanden so die inneren Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars. Wir haben vorher erwähnt, wir benötigen Wasser, wir wissen die Erde hat Wasser, und nicht wenig.
Woher ?
Merkur hat Wasser, gefroren an den beiden Polkappen. (NASA Meldung 2012) Es ist außerdem bekannt, das Mars und Venus staubtrocken sind. Aber man sieht es und sollte sich merken: Die Erde hat Wasser.
Warum? Schauen wir mal genau auf die Situation, wie sie sich darstellt.
Die Sonne steht im Mittelpunkt und wird von Planeten umkreist. In diesem Umkreis des Sterns gibt es nur einen Planeten, der für biologisches Leben geeignet ist.

Zu nah an der Sonne, zu heiß für das Leben. Zu weit weg, zu kalt. Der Planet muß sich also in der für das Leben prädestinierten Zone befinden. Diese Zone wird habitable Zone genannt.

Was für ein Zufall !!!

Das bedeutet aber nicht das dieser Planet automatisch mit Wasser bedeckt ist.
Hat die Erde von ihrem ersten Bestehen an so viel Wasser vorweisen können? Nein, das Wasser ist von außen eingetragen worden, also aus dem interstellaren Raum. Denn das muß man auch sagen, eigentlich sind Planeten in der habitablen Zone erst einmal ohne Wasser. Also muß das Wasser von Außen auf den Planeten Erde gekommen sein.

Wir betrachten als erstes den Stern, unsere Sonne. Um ihn herum gab es eine enorme Staub-und Gas-Scheibe. In dieser bildeten sich Planeten. Nämlich die uns schon bekannten. Dieser bestimmte Raum wird in zwei Bereiche aufgeteilt. Der äußere Bereich dem „kalten“, kommt Wasser nur gefroren vor. Im inneren Bereich, also um den Mutterstern Sonne, kommt Wasser auf Grund der sehr hohen Temperaturen nur dampfförmig vor. Es verflüchtet sich einfach schnellstens. Also waren in dieser habitablen Zone um unsere Sonne alle Planeten staubtrocken.

Jetzt könnt Ihr Euch nochmal fragen:

Momentmal unsere Erde ist doch so herrlich blau?

Von außen betrachtet……..Ja, richtig, und das kommt eindeutig vom vielen Wasser. Das wiederum begründet sich wie folgt: das Wasser muß ganz einfach von außen zu uns auf unseren Planeten „Erde“ gekommen sein.

Fortsetzung folgt…..

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